Ein elegantes Büro mit maßgeschneiderten Kunstwerken

Natürliches Licht, außergewöhnliche Kunst und Außenbereiche sind markante Elemente dieses neuen WeWork-Bereichs in Chicago

Alle WeWork-Bereiche sind sorgfältig geplant und gestaltet, um Inspiration und Zusammenarbeit zu fördern. In Designed to Inspire erkunden wir die architektonischen und gestalterischen Elemente dieser spektakulären Gebäude.

Das neue WeWork 448 North LaSalle St in Chicago erstreckt sich über vier Etagen in einem neu erbauten Boutique-Gebäude, das im eleganten, modernistischen Stil der 1960er-Jahre gestaltet wurde. Es ist genauso typisch für die Stadt wie Deep Dish Pizza und der Millennium Park. 

Die 13-stöckige Immobilie in Toplage, die als Class-A-Gebäude bewertet wird, befindet sich im Herzen von River North, einem geschichtsträchtigen und kulturell bedeutsamen Stadtteil. Anfang des 20. Jahrhunderts war das Viertel eine Hochburg für sizilianische Einwanderer und während der Prohibitionszeit ein Hotspot. Auch die Punkszene der 1970er-Jahre traf sich hier. Heute ist River North vor allem ein Finanzdistrikt und Heimat von Dutzenden Kunstgalerien, die vor allem zwischen LaSalle und N Orleans Street angesiedelt sind. 

„Chicago ist ein Sinnbild für modernes Design“, erklärt Alexander Leonard, Senior Design Lead bei WeWork, der Teil des Gestaltungsteams für WeWork 448 North LaSalle St war. „Die Stadt wartet mit einer Fülle von architektonischen Wahrzeichen auf, die künstlerischen Ehrgeiz und Raffinesse vereinen.“ 

Ganz in der Nähe von 448 North LaSalle St. befinden sich zwei Highlights der modernen Architektur: ein von Mies van der Rohe entworfener Wolkenkratzer an der 330 N Wabash Avenue (Heimat eines weiteren WeWork-Standorts) und Marina City, der von dem Architekten Bertrand Goldberg entworfene Wohn- und Geschäftskomplex an der State Street, auch als die „Maiskolben“ (Corn Cobs) bekannt. Orientierungspunkte für das Projekt waren laut Leonard auch der Firmensitz von Kohler Co., The Rookery Building mit der von Frank Lloyd Wright gestalteten Lobby im Prärie-Stil und das neoklassizistische Chicago Cultural Center. 

Designed für die neue Normalität

In einer hybriden Welt, so Leonard, benötigen Menschen Arbeitsbereiche, die die persönliche Kommunikation genauso fördern wie Konzentration und Produktivität. Um diesen Anforderungen nachzukommen, wurde ein Raumkonzept für die Mischnutzung mit „aktiven“ und „ruhigen“ Bereichen erstellt. Die „aktiven“ Bereiche dienen dem Ideenaustausch und der Zusammenarbeit, wie etwa Brainstorming und Weiterbildung. Die „ruhigen“ Bereiche verfügen über Sitz-/Steharbeitsplätze, an denen konzentriertes Arbeiten ohne Ablenkung möglich ist. Strategisch platzierte Sitzgelegenheiten in den Lounges mit Couchtischen und kleinen Bistrotischen weisen die Bereiche für soziale Interaktionen und Pausen aus. 

Die Gebäudearchitektur sorgt für eine hohe Ausbeute an Tageslicht.

Alexander Leonard, Senior Design Lead bei WeWork

Für alle mit mehr Bedarf an Privatsphäre wurde die traditionelle Telefonkabine sowohl hinsichtlich ihrer Größe als auch Struktur aufgewertet. Das neue Telefonkabinenkonzept, das an diesem Standort getestet wurde, bietet mehr Platz zum Entgegennehmen von Anrufen, einen Schreibtisch in voller Größe und einen Bürostuhl sowie akustische Wandpaneelen für zusätzlichen Schallschutz. Mitglieder können auch formelle oder informelle Meetings in dem eleganten Besprechungsraum abhalten, der direkt an die Hauptlounge angrenzt.  

Mitglieder mit privaten Büros, die sich nach frischer Luft sehnen, ohne das Gebäude verlassen zu müssen, können die gemeinschaftliche Dachterrasse nutzen, die viele Extras bietet: ein Fitnesscenter, eine gasbetriebene Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten, eine Hundeauslaufzone und eine Freiluftkino-Lounge. 

Dynamischer Modernismus mit Eleganzfaktor

Die Inneneinrichtung des WeWork 448 North LaSalle St lebt von der klaren Linienführung und den ordnenden Komponenten aus Holz, Beton und Metall. „Die klassischen harten Linien dieser Materialien sollten durch warme und einladende Töne kontrastiert werden, um deren Pracht und Üppigkeit zur Geltung bringen“, erläutert Leonard. Die vorhandenen Betonböden in Übergangsbereichen, wie den Lounges und Fahrstuhl-Lobbys, wurden einer Spezialpolitur unterzogen, um sie aufzuwerten. Die verwendeten Textilien erschaffen subtile Muster und Texturen, die sowohl haptisch als auch visuell Tiefe verleihen. Das schwarz gebeizte Holz des Küchenbereichs in der Hauptlounge ergänzt die sensorische Palette der in weißer Eiche gehaltenen Küchenbereiche auf den anderen Etagen. 

„Die Möbel und Schreinerelemente sollten durch warme, ruhige Farben ergänzt werden, daher haben wir uns für Polster in den Farben Umbrabraun und Hellbeige entschieden, die die Sitzgelegenheiten aus Holz weicher erscheinen lassen“, so Leonard. Passend dazu wurden Sitzkissen in Dunkelblau und andere Juwelentöne hinzugefügt, um die kräftigen Farben eines großen, individuell gestalteten Wandbildes im Raum aufzugreifen. Die Möbel und Schreinerelemente wurden strategisch so konzipiert, dass sie den Blick auf die Fenster lenken und den ungehinderten Weitblick auf die Stadt ermöglichen. 

Die speziell angefertigten Kunstwerke im 448 North LaSalle St. sind sowohl für die WeWork-Mitglieder als auch die Öffentlichkeit interessant. WeWork beauftragte die bekannte Chicagoer Künstlerin Kate Lynn Lewis mit der Gestaltung eines farbenfrohen Wandgemäldes, das eine Hommage an Chicagos ikonische Art-Déco-Architektur, den Spitznamen der Stadt als „Windy City“ und das berühmte Lincoln Park Conservatory darstellt. Beim Betreten des WeWork-Standorts ist es direkt neben dem Empfang zu sehen.

In Zusammenarbeit mit Artlifting, einer Kunstberatungsfirma, stellt WeWork auch Werke von Künstlern aus, die von Obdachlosigkeit betroffen sind oder eine Behinderung haben. Diese Kunstwerke sind in den Konferenzräumen von WeWork 448 North LaSalle St zu sehen: „“Green II“, ein abstraktes Gemälde von Brian Rush, das hauptsächlich in Grün gehalten ist, „Sacred Geometry Turquoise“ von Alicia Sterling Beach, das an die geometrische Symbolik von Hilma af Klint erinnert, und „Wildflowers“ von Shannon R, eine psychedelische Vision in leuchtenden Farben.

„Die Gebäudearchitektur sorgt für eine hohe Ausbeute an Tageslicht“, schwärmt Leonard. Erreicht wird dies durch die Verwendung vorgespannter Bodenplatten. Diese Platten sind an jeder Ecke mit Stahlkord-Zugträgern versehen, fast so, als ob in jedem Boden eine Seilbrücke vorhanden wäre, sodass weniger Säulen am Fenster erforderlich sind. „Mehr Leute erhalten mehr Licht. So einfach ist das,“ sagt er.

In das Design des WeWork 448 North LaSalle St sind nicht nur die Atmosphäre Chicagos und die Stimmung des Stadtteils River North eingeflossen, sondern auch auf die Anforderungen an Effizienz und Komfort moderner Unternehmen und deren Mitarbeitenden. Jedes sorgfältig durchdachte Detail trägt zu einer Arbeitsumgebung bei, die Produktivität, Kreativität und Erfolg fördert. 

Angelica Frey ist Autorin und Übersetzerin und berichtet über Kunst, Mode und Essen. Sie stammt ursprünglich aus Mailand und lebt derzeit in Brooklyn.

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